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Darlehensverträge aus den Jahren 2002 bis 2010

Der Vorstoß zielt dabei insbesondere auf die Darlehensverträge, die zwischen den Jahren 2002 und 2010 geschlossen wurden und zu einer großen Zahl fehlerhafte Widerrufsbelehrungen beinhalten. Das derzeit noch geltende zeitlich unbegrenzte ewige Widerrufsrecht soll durch die neue gesetzliche Regelung erheblich eingeschränkt werden.

Derzeit ist festzustellen, dass die zunächst noch kulanten Kreditinstitute immer mehr dazu übergehen, außergerichtlich die Rückabwicklung der Verträge zu verweigern. Erklären die Kunden gegenüber der Bank selbst den Widerruf, so erhalten sie in der Regel ablehnende Standardschreiben. Es zeigt sich, dass in einer Vielzahl der Fälle tatsächlich der Gerichtsweg beschritten werden muss.

Rechtsschutzversicherung im Einzelfall eintrittspflichtig

Natürlich liegt das Kostenrisiko zunächst beim Bankkunden. Eine Rechtsschutzversicherung trägt dieses Risiko dann, wenn es sich nicht um einen Neubau und auch nicht um ein vermietetes Objekt handelt. Der Versicherungsfall, zu dessen Zeitpunkt die Rechtsschutzversicherung bestehen muss, ist aber nicht der Abschluss des Kreditvertrages. Relevant ist vielmehr die Weigerung der Bank, den Widerruf anzuerkennen und den Vertrag rückabzuwickeln.

Die Zeit drängt!

Wer mithin noch mittels einer Umschuldung von den aktuell deutlich niedrigeren Zinsen als zwischen 2002 und 2010 profitieren und so mehrere tausend Euro sparen möchte, muss nun handeln und sollte in einem ersten Schritt durch einen Experten den Darlehensvertrag und die damit erteilte Widerrufsbelehrung prüfen lassen.

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Bernd Gasteiger LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

Beitrag verfasst am 16.02.2016

Zuletzt aktualisiert am 23.03.2016, 16:16 Uhr

 

Darlehenswiderruf wahrscheinlich nur noch kurze Zeit möglich! Neues Gesetz bremst Widerrufsmöglichkeit bei alten Immobiliendarlehensverträgen bald aus.

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