Aktuelles

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen und bleiben Sie mit den von uns verfassten Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen aus Wirtschaft und Recht immer auf dem Laufenden.

Das Bundesarbeitsgericht bestätigt seine Rechtsprechung, dass es nicht auf die Bezeichnung des Vertrages ankommt, sondern bei Zweifel auf die tatsächliche Handhabung. Der Kläger war seit 2005 aufgrund von zehn als Werkvertrag bezeichneten Verträgen tätig, zuletzt im Rahmen eines EDV-Projekts. Die Tätigkeit konnte nur in den Räumen der Beklagten erbracht werden. Der Kläger arbeitete regelmäßig von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Bereits die Gestaltung des Vertrages ließe erkennen, dass entgegen § 631 BGB es nicht auf einen Erfolg ankäme, so die Richter. Unter Gesamtwürdigung aller Umstände sei in dem vorliegenden konkreten Einzelfall von einem Arbeitsverhältnis auszugehen. 

Neu

  • Beendigung Handelsvertretervertrag während Probezeit: Ausgleichsansprüche Verfasst am 20.02.2019, Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

    Beendigung Handelsvertretervertrag während Probezeit: Ausgleichsansprüche EuGH 19.4.2018, C-645/16 Handelsvertretern stehen die vorgesehenen Ausgleichs- und Schadensersatzansprüche auch dann zu, wenn der Handelsvertretervertrag während der Probezeit beendet wird. Dieses Auslegungsergebnis wird durch das Ziel der Richtlinie bestätigt, das u.a. im Schutz des Handelsvertreters in seiner Beziehung zum Unternehmer besteht. ...

    (weiterlesen)

  • „Ab wann muss ich einem Teilzeitarbeitnehmer Überstundenzuschläge zahlen oder habe ich als Teilzeitarbeitnehmer Anspruch auf Überstundenzuschläge?“ Verfasst am 20.02.2019, Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

    „Ab wann muss ich einem Teilzeitarbeitnehmer Überstundenzuschläge zahlen oder habe ich als Teilzeitarbeitnehmer Anspruch auf Überstundenzuschläge?“ Mehrarbeitszuschläge bei Teilzeitarbeit für über Teilzeitquote hinausgehende Arbeitszeit – BAG nun auf einheitlicher Linie BAG, Urteil vom 19.12.2018, 10 AZR 231/18 Diese beiden Fragen tauchen in der anwaltlichen Praxis regelmäßig auf. Mit aktuellem Urteil vom 19.12.2018 hat der 10. Senat des BAG eine für Teilzeit-Arbeitnehmer erfreuliche Klarstellung getroffen. ...

    (weiterlesen)

  • Ausschlussklausel und Mindestlohngesetz: Klausel muss ab 31.12.2014 richtig sein! Verfallsklausel unwirksam wegen Mindestlohnansprüchen Verfasst am 20.02.2019, Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

    Ausschlussklausel und Mindestlohngesetz: Klausel muss ab 31.12.2014 richtig sein! Verfallsklausel unwirksam wegen Mindestlohnansprüchen Arbeitsrecht, Arbeitslohn, Mindestlohngesetz, Arbeitsvertrag, Ausschlussklauseln BAG, Urteil vom 18.09.2018. 9 AZR 162/18 Es ist sinnvoll, dass Arbeitsverträge Verfalls- oder Ausschlussklauseln enthalten. Dementsprechend verfallen Ansprüche, die nicht binnen einer bestimmten Zeit geltend gemacht wurden. Das schützt den Arbeitgeber z.B. davor, dass für lange Zeiträume eine Überstundenvergütung von Arbeitnehmern nachgefordert wird. ...

    (weiterlesen)

Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin!

Diese Seite weiterempfehlen

 
Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Website stimmen sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ok    Datenschutz

Bernd Gasteiger LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Gasteiger Reitzer Liffers & Kollegen

Beitrag verfasst am 30.09.2013

Zuletzt aktualisiert am 24.03.2016, 10:40 Uhr

 

Abgrenzung Arbeits- und Werkvertrag

© 2013 URS-Gruppe  |  Impressum  |  Datenschutz